Nächste Solargeneration: ZSW nimmt Forschungsanlagen für Perowskit-Tandemsolarzellen in Betrieb
Stuttgart - Solarzellen mit zwei stromerzeugenden Halbleitern wird eine große Zukunft vorhergesagt. Ihr möglicher Wirkungsgrad ist deutlich höher als der herkömmlicher Einfachsolarzellen. Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) will die vielversprechende Tandem-Solartechnologie nun schneller in den Markt bringen.
Zu diesem Zweck haben die Forscherinnen und Forscher zwei neue leistungsfähige Beschichtungsanlagen in Betrieb genommen. Die dort hergestellten Tandemsolarzellen bestehen aus einer Perowskitsolarzelle, die mit verschiedenen anderen Solarzellentypen kombiniert werden kann. In den Anlagen werden unter hochreinen Bedingungen die verschiedenen Schichten der Solarzellen aufgebracht, teilte das ZSW mit. Unternehmen aus der Solarindustrie können hier ihre Entwicklungen im Bereich der Tandemsolarzellen optimieren.
Die vier Beschichtungskammern des Perowskit-Clusters sind um einen Zentralroboter herum gruppiert und können verschiedenste Solarzellenschichten herstellen – mit „gesputterten“ transparenten Schichten, verdampften metallischen oder organischen Schichten sowie einer optimierten Vakuumbeschichtung von Perowskiten in einer Vakuumkammer.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die beiden Anlagen im Rahmen der Projekte „Capitano“ und „CIGS-Cluster“ gefördert.
© IWR, 2026
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