PNE-Gruppe steigert Stromvermarktung: PNE verzeichnet erfolgreiches Jahr 2025 für Vermarktungsplattform Wattmate
Cuxhaven - Die PNE AG hat mit ihrer digitalen Vermarktungsplattform Wattmate im Jahr 2025 einen starken Markteintritt geschafft. Insgesamt 80 Projekte aus Wind-, Solar- und Batteriespeicheranlagen mit einer installierten Leistung von rund 1,1 Gigawatt wurden über die Plattform erfolgreich vermarktet.
Wattmate zielt darauf ab, die zunehmend komplexe Stromvermarktung erneuerbarer Energien zu vereinfachen. „Das Vermarktungspotenzial entscheidet immer häufiger über die Wirtschaftlichkeit eines Projekts. Standardannahmen greifen dabei oft zu kurz. Gefragt sind zukünftig projektspezifische, marktnahe und technologieübergreifende Vermarktungsansätze“, betont Nils Kompe, Head of Power Origination & Green Markets bei PNE.
Ein neuer und zentraler Trend ist dabei die Co-Location von Batteriespeichersystemen direkt an Wind- oder Solarstandorten. Diese Anlagen nutzen denselben Netzanschluss wie die Erzeugungsanlagen und ermöglichen stabilere Erlösprofile sowie neue Vermarktungsoptionen. „Mit Wattmate können diese Aspekte ganzheitlich berücksichtigt werden. Die Plattform verbindet Markttransparenz, Strukturierungskompetenz und operative Erfahrung“, ergänzt Kompe.
Die Plattform berücksichtigt neben Power Purchase Agreements (PPAs) auch die Kombination verschiedener Erzeugertypen und die Bereitstellung von Systemdienstleistungen. Damit positioniert sich PNE als Anbieter, der Projektentwicklung, Finanzierung und Vermarktung enger verzahnt.
Die börsennotierte PNE-Gruppe ist seit über 30 Jahren im Markt aktiv und entwickelt Wind- und Photovoltaikprojekte weltweit. Neben eigenen Windparks bietet das Unternehmen Dienstleistungen für den gesamten Lebenszyklus von Anlagen sowie Batteriespeicherlösungen an und unterstützt Industriepartner bei Power-to-X-Technologien.
Mit Wattmate will die PNE-Gruppe nun neue Erlöspotenziale für 2026 erschließen und ihre digitale Position im wachsenden Markt für erneuerbare Energien weiter ausbauen.
© IWR, 2026
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