Saubere Solarproduktion: Meyer Burger bezieht Solarwafer von Wacker
Thun - Die Schweizer Meyer Burger AG startet in diesem Jahr die Solarproduktion am Standort Deutschland und will diese bis 2026 auf jährlich 5 GW hochfahren. Meyer Burger setzt auf nachhaltig produzierte Wafer, wie die Schweizer jetzt mitteilten.
Die Wafer werden aus höchstreinem Silizium gesägt und sind das Grundmaterial, aus welchem Meyer Burger seine Solarzellen fertigt. Alle Lieferanten sichern zu, dass die Wafer aus Polysilizium hergestellt werden, das vom europäischen Hersteller Wacker stammt.
Dieses Silizium erlaubt es Meyer Burger, zum Beispiel den Ansprüchen des französischen Markts gerecht zu werden und Module mit zertifiziertem CO2-Fussabdruck zu liefern. „Mit der Offenlegung der Lieferkette unterstreichen wir unsere hohen Ansprüche an die Nachhaltigkeit unserer Produkte“, sagte Gunter Erfurt, CEO von Meyer Burger. „Wir wollen nicht nur die besten Solarmodule herstellen, sondern auch die saubersten.“
Die Anforderungen an den Rohstoff und an die Solarwafer umfassen neben hohen ökologischen und sozialen Produktionsstandards auch hohe Anforderungen an die Qualität. Erfurt: „Unsere neue patentgeschützte Technologie erlaubt den Einsatz von besonders dünnen Wafern, die nur mit hochwertigem Polysilizium herzustellen sind.“
Meyer Burger stellt die neuen hocheffizienten Solarmodule am 27. April 2021 in einer Online-Premiere vor.
© IWR, 2026
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22.04.2021



