Strategische Partnerschaft: Daimler Buses und Batterie-Experte treiben emissionsfreien Busverkehr in Europa voran
Leinfelden-Echterdingen / Gliwice, Polen - Daimler Buses und der Batterie-System-Experte BMZ Polen, ein Unternehmen der BMZ Holding, haben eine strategische Partnerschaft für die Entwicklung und Lieferung der nächsten Generation von E-Bus-Batterien vereinbart.
Im Rahmen der Kooperation wird BMZ die bisherige Batterietechnologie gemeinsam mit Daimler Buses speziell für die Anforderungen von elektrisch angetriebenen Bussen weiterentwickeln. Die neue Batteriegeneration NMC4 folgt auf die aktuelle NMC3-Technologie. Sie soll eine hohe Energiedichte, die größere Reichweiten von E-Bussen ermöglicht, und eine sehr lange Lebensdauer kombinieren. Daimler Buses will die neuen NMC4-Batterien ab Mitte des Jahrzehnts einsetzen.
„Ich freue mich auf eine hervorragende neue Generation von Batterien für unsere elektrisch angetriebenen Busse. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr in ganz Europa", so Michael Klein, Leiter Produktentwicklung und Operations Daimler Buses. „In Bezug auf den Elektrobusmarkt haben wir konsequent eine Wachstums- und Investitionsstrategie verfolgt. Für mich persönlich stellt der Zuschlag von Seiten Daimler Buses die Bestätigung des von uns eingeschlagenen Weges dar. Gemeinsam werden wir diese Strategie nun in einem deutlich größeren Maßstab umsetzen können“, ergänzt Tomasz Jankowski, Geschäftsführer von BMZ Polen.
Daimler Buses verfolgt eine klare E-Roadmap über alle Segmente hinweg: Elektrisch angetriebene Stadtbusse sind bereits seit 2018 in Serie, ab Mitte des Jahrzehnts sollen Überland-E-Busse folgen und bis 2030 elektrifizierte Reisebusse. Damit will Daimler Buses bis 2030 in allen Segmenten lokal CO2-neutrale Modelle auf Basis von Batterien oder Wasserstoff anbieten. Der Fokus liegt dabei zunächst auf den Kernmärkten Europa und Lateinamerika. In Europa sollen bis 2039 nur noch lokal CO2-neutrale Neufahrzeuge verkauft werden. Im Segment der Stadtbusse soll dies in Europa bereits im Jahr 2030 der Fall sein.
© IWR, 2026
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