Strom und Wärme: Schleswig-Holstein initiiert kommunalen Solarwettbewerb
Kiel - Das Bundesland Schleswig-Holstein sucht die klimafreundlichste Kommune im Land. Um herauszufinden, welcher Ort pro Einwohner den höchsten Zuwachs der Solarleistung vorweisen kann, hat das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung den Wettbewerb „Solarenergie – Sonnengemeinden in Schleswig-Holstein“ initiiert.
Ziel ist es, den Ausbau von Solarthermie- und Photovoltaik-Anlagen zu intensivieren und zugleich die Ziele aus dem Energiewende- und Klimaschutzgesetz Schleswig-Holstein (EWKG) zu erreichen. Der bis 2022 laufende Wettbewerb richtet sich an alle Kommunen im Land, die insgesamt Preisgeld in Höhe von 180.000 Euro erhalten können – sofern sie einen Zubau der Solarenergie von mindestens zehn Prozent auf privaten und öffentlichen Gebäuden belegen können.
Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht: "In diesem Wettbewerb können Städte und Gemeinden in Schleswig-Holstein zeigen, wer im Solarbereich die Nase vorn hat.“ Beteiligen können sich alle Gemeinden und Städte, die Solarenergieanlagen auf Gebäuden installiert haben.
Der Wettbewerb wird von 2020 bis 2022 laufen: die erste Wettbewerbsphase endet am 30. Juni 2021, die zweite Phase läuft vom 1. Juli 2021 bis zum 30. November 2022. Um Chancengleichheit zu garantieren, sind die Gemeinden je nach Größe ihrer Einwohner in Kategorien eingeteilt. Pro Kategorie soll es jeweils drei Preisträger geben: Der erste Platz ist mit 30.000 Euro, der zweite mit 20.000 Euro und der dritte mit 10.000 Euro dotiert. Dieses Preisgeld kann innerhalb der Gemeinde selbstbestimmt für Projekte oder Investitionen verwendet werden, die wiederum dem Klimaschutz zugutekommen.
Weitere Informationen erhalten die Kommunen in Schleswig-Holstein unter solarenergie@melund.landsh.de.
© IWR, 2026
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