US-Steuerpaket stärkt Brennstoffzellen-Industrie: Fuelcell Energy CEO feiert wichtigen Durchbruch für nachhaltige Energie
Danbury, USA – Während sich mit dem neuen US-Steuerpaket „One Big Beautiful Bill Act“ (OBBBA) von Donald Trump die Rahmenbedingungen für Solar- und Windenergie verschlechtert haben, eröffnet das neue Gesetz dem Brennstoffzellensektor deutliche Chancen.
Das sagt Jason Few, der CEO des Brennstoffzellen-Unternehmens Fuelcell Energy. Few lobte den OBBBA in einem Statement ausdrücklich als „Meilenstein für die amerikanische Energie-Führungsrolle“. „Saubere Energie wurde nicht ins Abseits gedrängt. Das Gesetz enthält direkte, wirkungsvolle Bestimmungen, die die Brennstoffzellenbranche unterstützen“, so Few.
Besonders hob er die Wiedereinführung der Investment Tax Credit (ITC) als wichtig für die Branche hervor. Die Option der Steuergutschriften ermögliche es, Brennstoffzellentechnologien weiterhin umfassend zu fördern und somit Produktionsplattformen aus den USA im großen Maßstab einzusetzen.
Von großer Bedeutung sei zudem die beibehaltene Übertragbarkeit der Steuergutschriften. „Das ist sehr wichtig – insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen –, um die Möglichkeit zu behalten, diese Gutschriften zu monetarisieren“, sagte Few. Dadurch werde die Finanzierung von Projekten erleichtert, zusätzliche Produktionsschichten und damit Arbeitsplätze könnten entstehen.
Der Fuelcell Energy CEO begrüßte auch die angepassten Wasserstoffregelungen im OBBBA, die Investitionen in diesem Bereich absichern. Few sieht den OBBBA insgesamt als wichtigen Schritt für eine innovative, in den USA entwickelte und geführte Energiepolitik, die insbesondere für Rechenzentrumsinfrastruktur und Netzstabilität relevant sei.
© IWR, 2026
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