USA-Expansion später: Meyer Burger baut Produktion von Solarmodulen zunächst in Deutschland aus
Thun - Die Schweizer Meyer Burger AG reagiert auf die aktuellen globalen Entwicklungen, insbesondere in den Liefer- und Logistikketten. Das Unternehmen will sich zunächst auf den vollständigen Ausbau der Modulfertigungskapazität auf 1,4 Gigawatt (GW) am Standort Freiberg in Deutschland konzentrieren.
Der Hersteller von Solarzellen und -modulen nutzt Synergien unter Berücksichtigung der Solarzellen-Produktionskapazitäten in Thalheim (Bitterfeld-Wolfen). Die hier hergestellten Solarzellen werden nun zunächst kurzfristig in Deutschland statt in den USA in Solarmodulen verarbeitet. Die geplante Expansion auf insgesamt 1,4 GW nominale Jahreskapazität für 2023 wird damit optimiert.
Durch die Verschiebung der Expansionsstrategie zugunsten einer vorrangigen Optimierung in Deutschland können Lieferkettenrisiken minimiert und insbesondere Personalressourcen effizienter genutzt werden, so Meyer Burger. Der Vertrieb von Hochleistungsmodulen im strategisch wichtigen Solarmarkt USA wird weiterhin wie geplant verfolgt und ist von der Entscheidung unberührt.
Die geplante Erweiterung der Solarmodul-Kapazitäten am US-Standort Goodyear erfordert ein synchrones Wachstum der Solarzellenfertigung über die im Aufbau befindliche 1,4 GW Kapazität hinaus. Dafür hat Meyer Burger Flächen in Thalheim gesichert und kann so den weiteren Produktionsaufbau für eine höhere Solarzellen-Produktion vorbereiten.
© IWR, 2026
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