Wacker Chemie: Preisrückgang bei Siilizium belastet Ergebnis 2019
München - Der Vorstand der Wacker Chemie AG hat seine Prognose für das Geschäftsjahr 2019 festgelegt. Demnach soll der Konzernumsatz gegenüber dem Wert des Vorjahres (4,98 Mrd. €) dank höherer Absatzmengen bei Polysilicium und im Chemiegeschäft um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird im laufenden Jahr allerdings voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr (930 Mio. €). Ein wesentlicher Grund für den erwarteten Rückgang des EBITDA sind die im laufenden Jahr voraussichtlich niedrigeren Durchschnittspreise für Polysilicium, so das Unterenehmen. Dies wird sich auch auf weitere Ertragskennzahlen wie die EBITDA-Marge, das EBIT und das Jahresergebnis entsprechend auswirken.
Die erwarteten Versicherungsleistungen aus der Explosion in der Produktionsanlage für Solarsilizium am Standort Charleston in Tennessee sind in dieser Prognose nicht enthalten.
© IWR, 2026
DUH kündigt Klimaklage an: Deutsche Umwelthilfe will Gebäudemodernisierungsgesetz vor Bundesverfassungsgericht stoppen
RWE-Meilenstein in Großbritannien: Cadeler schließt Installation aller 100 Turbinen im britischen Offshore Windpark Sofia ab
EU-Parlament und Rat wollen fairen Klimaschutz: EU stärkt neues Emissionshandelssystem für Gebäude und Verkehr vor Start 2028
Scatec-Aktie profitiert: Scatec startet Bau von 120-MW-Solarkraftwerk in Tunesien
Nel-Aktie im Minus: Nel-CEO Håkon Volldal kündigt Rücktritt an
Das könnte Sie auch noch interessieren
Windenergie in Frankreich - Stromerzeung und Strom-Mix
Klimawandel: Klimaerwärmung gab es schon mal, aber kein 7 Mrd. Menschen
Solarenergie in Deutschland
Stellenangebot: Energieforen Leipzig GmbH sucht Projektmanager Digitalisierung & IT (all people)
06.03.2019



