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AHK-Geschäftsreise zeigt regeneratives Potenzial der Elfenbeinküste auf

© Fotolia© FotoliaBerlin – Der 2018 erstmals veröffentlichte ERI-Index zeigt den Regierungen Afrikas zentrale Stellschrauben für die Entwicklung des Energiesektors auf. Dabei ergeben sich auch Chancen für Unternehmen der deutschen PV-Industrie.

Die Regierung der Elfenbeinküste in Afrika verstärkt ihre Bemühungen, den rasant wachsenden Strombedarf des Landes durch Erneuerbare Energien zu decken. Die Binnennachfrage nach Strom nimmt jährlich um 10 Prozent zu. Eine Geschäftsreise der Außenhandelskammer (AHK) in die Elfenbeinküste informiert über aktuelle Entwicklungen und gibt deutschen Unternehmen die Möglichkeit, potenzielle Geschäftspartner kennen zu lernen.

KFG und Afrikabank unterstützen Ausbau erneuerbarer Energien
Im Jahr 2018 wurde auf dem Afrikanischen Energieforum mit dem Electricity Regulators Index (ERI) ein Diagnoseinstrument herausgegeben, das Schlüsselbereiche der Regulierungsgestaltung und -praxis im afrikanischen Energiesektor hervorhebt. Der Bericht identifizierte 13 wichtige Regulierungslücken und empfiehlt spezifische Maßnahmen für ihre Behebung. Dies geschieht vor allem durch maßgeschneiderte technische Hilfsprogramme in den teilnehmenden Ländern.

Vor wenigen Tagen haben die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein Partnerabkommen bekannt gegeben, um die Empfehlungen des 2018 ERI für die Elfenbeinküste schneller in der Praxis zu implementieren. Ziel der Regierung der Elfenbeinküste ist es nach dem „Electricity Generation and Transmission Master Plan“ bis 2020 einen regenerativen Anteil an der Stromversorgung von 34 Prozent zu erreichen, bis 2030 soll der Anteil sogar auf 42 Prozent erhöht werden. Die Regierung will dazu auch das Stromnetz weiter ausbauen, aber auch netzunabhängige Lösungen, z.B. durch Solaranlagen, in entlegenen Gemeinden unterstützen. Dabei setzt das Land auf eine Mischung aus international finanzierten Projekten und privaten Investitionen. Allein die KfW wird im Rahmen der „G20-Compact with Africa“ Initiative 10 Millionen Euro bereitstellen, um Reformen im Erneuerbaren Energien Sektor voran zu treiben.

AHK Geschäftsreise zeigt Potenziale und Kooperationsmöglichkeiten auf
In diesem Umfeld sind Deutsche Photovoltaik Unternehmen vom 03. - 07.06. 2019 zu einer AHK-Geschäftsreise die Elfenbeinküste zum Thema „Photovoltaik-Lösungen zur dezentralen Energieversorgung“ eingeladen. Die teilnehmenden Firmen können im Rahmen eines Fachkongresses am 4. Juni ihr Unternehmen vorstellen und an den Folgetagen an individuellen B2B Meetings teilnehmen. Das Event wird organisiert von der „Delegation der Deutschen Wirtschaft in Ghana“ und der Renewables Academy (RENAC), unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Rahmen der Exportinitiative Energie.


© IWR, 2019


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