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Meilenstein: Juwi übertriftt Marke von 3.000 MW Photovoltaik-Leistung

© Juwi AG© Juwi AGWörrstadt – Die südafrikanische Tochtergesellschaft der deutschen Juwi hat in den vergangenen Monaten mehrere große Solarparks an der Südspitze des afrikanischen Kontinents fertiggestellt. Dabei wurde auch ein neuer Juwi-Meilenstein bei der installierten Solarleistung erreicht.

Nach einer politisch bedingten zweijährigen Hängepartie auf dem südafrikanischen Markt für erneuerbare Energien blickt Juwi wieder optimistisch in die Zukunft. Der Projektierer will sich auch an neuen Ausschreibungen in Südafrika beteiligen.

Juwi: Solarparks mit 250 MW Leistung in Südafrika neu am Netz
Die südafrikanische Juwi-Tochter hat trotz Corona-Lockdown in den vergangenen Monaten gleich drei große Solarparks (Bokamoso, Droogfontain 2 und Waterloo) fertigstellen können. Als letztes ging im November 2020 der Solarpark Waterloo mit 86 MW Leistung erfolgreich ans Netz. Das Sonnenkraftwerk liegt rund zehn Kilometer außerhalb der Stadt Vryburg (North-West-Province) und liefert sauberen Strom für 84.000 Haushalte. Mit der Inbetriebnahme ist nicht nur der Bau des Portfolios abgeschlossen, mit diesem Solarpark überschreitet Juwi auch die Marke von 3.000 Megawatt an installierter PV-Leistung.

Der Waterloo-Solarpark ist Bestandteil eines 250-MW-Solarportfolios, das Juwi für den südafrikanischen Versicherungskonzern Old Mutual (Old Mutual Alternative Investments) errichtete. Das Portfolio besteht aus den Solarparks Waterloo (86MW) bei Vryburg, Bokamoso (78MW), nahe der Stadt Leeudoringstad, ebenfalls in der Provinz Nordwest, und Droogfontain 2 (86MW), gelegen nahe der Diamantenstadt Kimberly in der Provinz Nordkap. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Baubeginn.

Politik-Streit beendet – Markt für erneuerbare Energien gewinnt wieder an Fahrt
Mit der Unterzeichnung von Stromabnahmeverträgen zwischen dem staatlichen Energieversorger Eskom und mehreren unabhängigen Unternehmen zur Stromerzeugung (Independent Power Producers, IPP) endete im April 2018 eine mehr als zwei Jahre währende Hängepartie um den weiteren Ausbau regenerativer Energien am Kap, teilte Juwi mit. Seitdem nimmt der südafrikanische Erneuerbare-Energien-Markt wieder Fahrt auf.

„Es freut mich umso mehr, dass unsere Kolleginnen und Kollegen aus Südafrika mit dem Bau von gleich drei großen Solarparks wesentlich zu dieser Erfolgsbilanz beigetragen haben. Schließlich mussten sie mit dem Baubeginn mehr als zwei Jahre warten bis die Politik ihre internen Differenzen in puncto erneuerbare Energien beigelegt hatte“, so Stephan Hansen, COO und Mitglied des juwi-Vorstands

Auch in den kommenden Ausschreibungsrunden für erneuerbare Energien in Südafrika wird Juwi mit Projekten ins Bieterverfahren gehen.


© IWR, 2020


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01.12.2020

 



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