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Juwi Joint-Venture startet in Japan mit Bau von weiterem Solarpark

© juwi© juwiWörrstadt / Tokio - Seit dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima im Jahr 2011 forciert die japanische Regierung beim Umbau der Energieversorgung vor allem den Ausbau der Solarenergie. Im Rahmen seines japanischen Joint Ventures trägt auch Juwi zu dieser Entwicklung bei.

Juwi Shizen Energy wurde 2013 als Joint Venture zwischen dem deutschen Projektentwickler Juwi und dem japanischen Entwickler von Wind- und Solarparks Shizen Energy gegründet. Seitdem wurden Anlagen mit einer Leistung von über 300 Megawatt (MW) realisiert, Projekte mit einer Leistung von über 400 MW befinden sich in Bau. Nun soll mit der Errichtung des bislang größten Projekts begonnen werden, das Juwi Shizen Energy als EPC-Dienstleister realisiert.

Juwi Joint Venture beginnt Bau von größtem Projekt der Firmengeschichte
Erst vor wenigen Wochen hatte Juwi Shizen Energy Inc. von dem japanischen Projektentwickler für erneuerbare Energien Pacifico Energy K.K. den EPC-Auftrag (Engineering, Procurement, Construction) für das Photovoltaik-Großprojekt “Pacifico Energy Sanda Mega solar“ erhalten. Nun wird bereits mit dem Bau des Solarparks begonnen, dessen Standort sich in Sanda City in der Präfektur Hyogo nordwestlich von Osaka auf der Insel Honsh? befindet.

Das Großprojekt mit einer Leistung von 121 MW wird auf dem Gelände eines ehemaligen Golfplatzes errichtet. Der erwartete Jahresertrag wird bei etwa 143 Millionen Kilowattstunden liegen. Im Dezember 2023 soll der Solarpark in Betrieb genommen werden. Es ist das bisher größte Projekt in der Firmengeschichte des japanischen Joint-Ventures, das Juwi Shizen Energy als EPC-Dienstleister realisiert.

„Juwi Shizen Energy nimmt auch Aufträge für reine EPC-Bauprojekte von Dritten entgegen, ist aber vor allem an der Umsetzung der von Shizen Energy entwickelten Projekte beteiligt“, betont Jan Warzecha, Geschäftsführer der Juwi Shizen Energy Inc. Das Unternehmen hat mittlerweile EPC-Projekte mit einer Gesamtleistung von über 315 MW fertig gestellt. Darüber hinaus hat Juwi Shizen Energy derzeit 426 MW Spitzenleistung in Japan im Bau, darunter eines der größten japanischen Solarstromprojekte „Azuma Kofuji 1 Solar Power Plant“ (100 MW (DC)).

Japans Umbau der Energiewirtschaft nach dem Atomunfall von Fukushima
Der schwere Atomunfall in Fukushima im Jahr 2011 hat in der Folgezeit zu einer deutlichen Veränderung im japanischen Energie-Mix (Stromerzeugung 2019: rd. 950 Mrd. kWh) und zu einer verstärkten Nutzung regenerativer Energien geführt. Die höchsten Anteile bei den erneuerbaren Energien in Japan lieferten 2019 die Wasserkraft (7,4 Prozent) und die Photovoltaik mit ebenfalls 7,4 Prozent. Grund für den hohen PV-Stromanteil ist das japanische Solarprogramm, das zu einer installierten PV-Leistung von rd. 60.000 MW im Jahr 2019 führte. Dahinter folgt die Bioenergie mit 2,7 Prozent.

Die Stromerzeugung aus Windenergie (0,76 Prozent) und Geothermie (0,24 Prozent) führen derzeit nur ein Schattendasein. Allerdings steht der Ausbau der Windenergie und insbesondere der Offshore Windenergie in den Startlöchern. Die Offshore Windenergie in Japan soll nach dem Willen der Regierung bis 2040 auf 30 bis 45 GW Leistung ausgebaut werden.

© IWR, 2021


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