11,4 Mrd. Euro Investitionen: RWE baut im Geschäftsjahr 2023 weiter am Ausbau des grünen Energie-Portfolios
Essen - Der Energieversorger RWE treibt die Transformation des Unternehmens mit hohem Tempo voran. Im Jahr 2023 hat RWE in Summe 11,4 Mrd. Euro netto investiert, gegenüber 4,4 Mrd. Euro im Jahr 2022. Der größte Anteil der Investitionen entfiel mit 6,3 Mrd. Euro auf die Akquisition von Con Edison Clean Energy Businesses in den USA. Weitere Mittel flossen in neue Windkraft- und Solaranlagen sowie Batteriespeicher in Europa und den USA, ergänzt um Zukäufe in den Niederlanden und Großbritannien.
Das Portfolio des Unternehmens wuchs 2023 um mehr als 160 Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 6,3 Gigawatt (GW), die CO2-Emissionen wurden um 27 Mio. t reduziert und die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien um 27 Prozent auf 45,2 Mrd. kWh gesteigert (2022: 35,5 Mrd. kWh). Weitere 200 Projekte mit mehr als 8 GW sind im Bau, so Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender der RWE AG.
Wie bereits angekündigt, erreichte das bereinigte Ergebnis auf Basis EBITDA im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 8,4 Mrd. Euro (2022: 6,3 Mrd. Euro). Knapp 92 Prozent des Ergebnisses (7,7 Mrd. Euro) entfallen auf das Kerngeschäft, nur noch rd. 8 Prozent (700 Mio. Euro) auf das Nicht-Kerngeschäft, bestehend aus Kernenergie und Kohlestrom. Das bereinigte Nettoergebnis übertraf mit 4,54 Mrd. Euro das Vorjahresergebnis (2022: 3,25 Mrd. Euro) um 39,6 Prozent.
RWE erwartet für das Jahr 2024 ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 5,2 bis 5,8 Mrd. Euro. Diese Prognose gelte trotz der stark gesunkenen Strompreise weiterhin. Das bereinigte Nettoergebnis 2024 gibt RWE mit 1,9 bis 2,4 Mrd. Euro an. Die Dividende soll für das Geschäftsjahr 2024 auf 1,10 Euro angehoben werden (2023: 1,00 Euro).
© IWR, 2026
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