Ausbau der Strominfrastruktur: NKT erhält Zuschlag für langfristige Kabelrahmenverträge mit EnBW für deutsche Stromnetze
Köln - Der Kabelhersteller NKT hat mit dem Energieversorger EnBW zwei mehrjährige Rahmenverträge über die Lieferung von Nieder- und Mittelspannungskabeln unterzeichnet. Ziel ist die Unterstützung des Stromnetzausbaus im Südwesten Deutschlands im Zuge der Energiewende. Die Vereinbarungen mit einer Laufzeit von drei Jahren und einer Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre umfassen signifikante Mengen an Kabeln der Spannungsebenen 1 kV sowie 10–30 kV.
Geliefert wird aus den tschechischen NKT-Standorten Kladno und Velké Mezi?í?í. Die Kabel sollen vor allem für den Anschluss neuer Erzeugungsanlagen für erneuerbare Energien sowie für den Ausbau des bestehenden Verteilnetzes verwendet werden.
„Die Energiewende in Deutschland schreitet zügig voran, und wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit der EnBW bei der Lieferung der erforderlichen Stromkabel fortzusetzen“, erklärt Carlos Fernandez, Executive Vice President bei NKT. Die Zusammenarbeit mit der EnBW besteht seit über 25 Jahren.
Der Energiekonzern EnBW plant, bis 2030 rund 75 bis 80?Prozent seiner Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu decken und bis 2035 vollständig klimaneutral zu werden. Vor diesem Hintergrund plant EnBW bis zum Ende des Jahrzehnts Investitionen von rund 40 Milliarden Euro, vor allem für den Ausbau und die Modernisierung des Stromnetzes.
Die neuen Rahmenverträge stärken die Marktstellung von NKT im wachsenden deutschen Versorgermarkt, der in den kommenden Jahren aller Voraussicht nach weiterhin wachsen wird. Grund hierfür ist der Ausbau der Stromnetze, um insbesondere den Anforderungen der Übertragung zunehmender Mengen an Strom aus erneuerbaren Energien gerecht zu werden.
© IWR, 2026
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