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Mini-Grids: IBC Solar unterstützt Hochschulen bei Namibia-Projekt

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Bad Staffelstein - Die IBC Solar unterstützt Hochschulen aus Bayern bei der Realisierung eines Pilotprojekts zum Ausbau der Energieversorgung in ländlichen Gebieten Namibias. Ziel des Projektes "PROCEED" ist die Verbesserung der Stromversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Gefördert werden die Forschungsarbeiten in den kommenden drei Jahren zudem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 1,24 Millionen Euro.

Für das Projekt steht IBC Solar der Universität Bayreuth, der Technischen Hochschule Ingolstadt und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Neu-Ulm als Industriepartner zur Seite, um die Energieversorgung in abgelegenen Gebieten Namibias zu sichern und auszubauen. IBC Solar ist für die technische Begutachtung und langfristige messtechnische Überwachung von Bestandsanlagen verantwortlich. Hinzu kommen die Erarbeitung der Systemverbesserungen im Speicher- und Steuerungsbereich sowie die Lieferung der entsprechenden Komponenten.

Mehr als die Hälfte der ländlichen Bevölkerung Namibias hat keinen Zugang zu Elektrizität, eine Anbindung an das landesweite Verteilnetz ist weder wirtschaftlich noch technisch praktikabel. Für die Realisierung des Projektes in Namibia werden daher „Mini-Grids“ eingesetzt. Diese dezentralen, auf kleinere Gebiete beschränkten Stromnetze, werden von lokalen Anbietern betrieben und nicht in ein einheitliches landesweites Verbundnetz integriert. So sollen mit namibischen Partnern dezentrale Modelle für die Energie-Infrastruktur entwickelt werden, die dem jeweiligen Strombedarf vor Ort entsprechen. Diese Inselnetze sollen außerdem wirtschaftlich rentabel und leicht zu warten sein.

© IWR, 2019

01.07.2019