Neue TÜV-Tests: TÜV Rheinland registriert mehr Fehler bei Batteriespeichern – Qualitätssicherung durch neue Prüfverfahren
Köln - Der Prüfdienstleister TÜV Rheinland reagiert auf zunehmende Qualitätsprobleme bei Batteriespeichern von Photovoltaikanlagen und bietet ab sofort erweiterte Dienstleistungen zur Qualitätssicherung an. „Aktuell häufen sich in unseren Laboren die Fehlerbilder bei der Prüfung von Speicherkomponenten“, so Roman Brück, Solarexperte bei TÜV Rheinland. Dies könne langfristig das Vertrauen von Käufern gefährden, warnt Brück.
Obwohl eine gesetzliche Pflicht zur standardisierten Prüfung solcher Systeme bislang fehlt, sollen neue Prüfverfahren wie Factory Acceptance Tests (FAT) und Site Acceptance Testing (SAT) technische Mängel frühzeitig aufdecken. FAT bescheinigen, dass Speichersysteme und Speicherkomponenten vor Verlassen der Produktionsstätte alle Anforderungen erfüllen. Mit SAT-Untersuchungen werden die Anlagen dann weltweit vor Ort auf Funktionalität und Normkonformität überprüft.
Ziel von TÜV Rheinland ist es, mit der neuen Dienstleistung die Produktanforderungen an Batteriespeichersysteme exakt zu definieren, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme umfassend zu überprüfen, Fehler zu vermeiden und so den steigenden Ansprüchen im Bereich der erneuerbaren Energien gerecht zu werden.
So sollen Ausfälle reduziert und die Betriebssicherheit erhöht werden. Geprüfte Systeme erleichtern zudem die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der Batterieverordnung. Brück betont: „Geprüfte und zertifizierte Energiespeichersysteme senken das Risiko von Ausfällen und tragen zu einem zuverlässigen und sicheren Betrieb bei“.
TÜV Rheinland begleitet die Solarbranche seit über 40 Jahren und führt jährlich zehntausende Tests an Solar-, Batterie- und Speichersystemen durch. Das Unternehmen betreibt Labore und Kompetenzzentren weltweit, um die wachsenden Anforderungen der Energiewende zu unterstützen.
© IWR, 2026
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