Neuer Leitsektor: BDEW will künstliche Intelligenz in der Energiewirtschaft etablieren
Berlin - Im Digitalkabinett der Bundesregierung haben die zuständigen Bundesminister über das weitere Vorgehen zur Daten- und Digitalstrategie beraten. Dazu zählt auch die Fortschreibung der KI-Strategie der Bundesregierung.
Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) begrüßt, dass die Bundesregierung den Themen Daten, Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) einen hohen Stellenwert einräumt und dass die KI-Strategie weiterentwickelt und an neue Anforderungen und Entwicklungen angepasst werden soll
Auf die Potenziale macht auch die neue BDEW-Publikation „KI für die Energiewirtschaft“ aufmerksam, die in Zusammenarbeit mit der appliedAI Initiative entstanden ist. Sie stellt Best Practice-Beispiele von Unternehmen vor, die KI bereits aktiv einsetzen, gibt Hilfestellungen und praktische Tipps für die Anwendung von KI und richtet Handlungsempfehlungen an die Politik. Dabei zeigt sich laut BDEW, dass KI keine Zukunftsmusik mehr ist. „Bereits heute kann KI in der Energiewirtschaft dafür eingesetzt werden, um die Effizienz zu verbessern, Kunden besser zu bedienen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und Arbeitsprozesse zu verändern“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.
Der Einsatz von KI in der Energiewirtschaft könne „erheblich zum Erreichen der Klimaziel beitragen“ und „sollte ein Leitsektor für den Einsatz von KI werden“, fordert Andreae. Auch auf europäischer Ebene müsse das Thema KI weiter vorangetrieben werden. Der BDEW begrüßt daher, dass das EU-Parlament bekannt gegeben hat, einen Sonderausschuss zu künstlicher Intelligenz im digitalen Zeitalter einzurichten.
© IWR, 2026
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Original-Pressemitteilungen Energiewirtschaft
29.06.2020



