Perowskit-Technologie: First Solar übernimmt Evolar AB und erhält Zugang zur Solarforschung in Europa
Tempe - Der US-Solarkonzern First Solar hat die Übernahme der schwedischen Evolar AB bekannt gegeben. Der Kaufpreis beläuft sich auf rund 38 Mio. US-Dollar, die bei Abschluss der Transaktion gezahlt werden. Weitere bis zu 42 Mio. US-Dollar sind in Abhängigkeit vom Erreichen bestimmter technischer Meilensteine in der Zukunft fällig, teilte First Solar mit.
Durch die Übernahme der auf Perowskit-Technologie spezialisierten Evolar AB hat First Solar seine weltweite Führungsposition weiter ausgebaut. Die Übernahme soll die Entwicklung von PV-Technologien der nächsten Generation beschleunigen, einschließlich hocheffizienter Tandemgeräte. Das Know-how von Evolar soll mit den bestehenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von First Solar kombiniert werden.
"Mit dieser Übernahme, unserem neuen Innovationszentrum in den USA und unserem langjährigen Engagement in Forschung und Entwicklung investieren wir nicht nur in die Zukunft von First Solar, sondern auch in die Zukunft der Solarenergie", sagte Mark Widmar, Chief Executive Officer von First Solar.
First Solar geht davon aus, dass hocheffiziente Tandem-PV-Module die Zukunft bestimmen und die Dekarbonisierung beschleunigen werden. Widmar: "Diese Akquisition ergänzt unsere bestehenden F&E-Ströme mit Fachwissen über Dünnschicht-Halbleiter, die CadTel ergänzen. Wir gehen davon aus, dass sie unsere Bemühungen zur Entwicklung der Tandemtechnologie beschleunigen wird, die unser Engagement für eine verantwortungsvoll produzierte Solarenergie mit extrem niedrigem Kohlenstoffgehalt fortsetzt."
Evolar wird das eigene Labor im schwedischen Uppsala weiter betreiben, dadurch hat First Solar zum ersten Mal eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung in Europa. Nach Abschluss der Transaktion werden etwa 30 Mitarbeiter aus dem Bereich Forschung und Entwicklung von Evolar zu First Solar wechseln und eng mit dem Team von etwa 60 Wissenschaftlern im Technologiezentrum des Unternehmens in Santa Clara (Kalifornien) und den Entwicklungsteams in Perrysburg (Ohio) zusammenarbeiten.
© IWR, 2026
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