Solarcluster Baden-Württemberg: Einstieg in PV für Hauseigentümer jetzt besonders attraktiv
Stuttgart - Die Preise im Großhandel für Solarmodule, einer der zentralen Komponenten von Solaranlagen sind laut Online-Handelsplattform PV Xchange 2018 je nach Technologie um 21 bis 27 Prozent gefallen. Gründe sind der Preiskampf der Hersteller und die in der EU im September weggefallenen Schutzzölle auf chinesische Solarmodule. Da auf die Module ungefähr ein Drittel der Kosten entfällt, hat sich der durchschnittliche Komplettpreis für Hausdachanlagen bis zehn Kilowatt installierter Leistung in den vergangenen zwölf Monaten um rund fünf Prozent reduziert.
Das Solar Cluster Baden-Württemberg weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass Hauseigentümer, die sich jetzt eine Solaranlage anschaffen, auf höhere Gewinne hoffen können als im Vorjahr. Zwar sei die Einspeisevergütung 2018 analog zu den Anlagenkosten gesunken, mehr Gewinn beim Eigenverbrauch wiege dies jedoch mehr als auf. Da mindestens die Hälfte der Stromversorger zum Jahr 2019 die Preise um durchschnittlich 1,1 Cent pro kWh erhöht habe, werde den Eigenverbrauch von Solarstrom lukrativer. Renditen von sechs bis acht Prozent sind aktuell mit Photovoltaikanlagen möglich, so Solar-Cluster-Geschäftsführer Franz Pöter. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt für die Investition in eine Photovoltaik-Anlage, da weitere Preissenkungen derzeit nicht in Sicht seien und die Einspeisevergütung weiter sinken werde, so Pöter weiter.
© IWR, 2026
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