Technische Probleme und Verzögerungen: Finnisches Atomkraftwerk Olkiluoto 3 produziert fast zwei Monate keinen Strom
Helsinki – Das neue finnische Atomkraftwerk Olkiluoto 3 fällt deutlich länger aus als geplant und produziert nach aktuellem Stand knapp zwei Monate keinen Strom. Wie der finnische AKW-Betreiber TVO mitteilte, verzögern sich die Wartungsarbeiten erneut, dieses Mal wegen „neu festgestellter Mängel“ und „technische Probleme mit den Prüfgeräten“. Als neuen Termin für die Rückkehr des AKW OL3 mit einer Bruttoleistung von 1.660 MW an den Strommarkt gibt TVO nun den 28. April 2024 an.
Ursprünglich war für die geplante jährlich wiederkehrende Revision der Zeitraum 02. März bis zum 08. April 2024 (37 Tage) vorgesehen. Am 15. März 2024 meldete TVO zunächst, dass das Herunterfahren des AKW OL3 mehr Zeit in Anspruch genommen hätte als geplant und daher die Inbetriebnahme vom 08. April auf den 15. April 2024 verschoben werden musste.
Eine weitere, die zweite, ungeplante zeitliche Revisions-Verzögerung meldete TVO am 28.03.2024. Danach war das Ende der Jahresrevision zum 15. April 2024 ebenfalls nicht mehr zu halten. Als Grund für die neuerliche Verschiebung auf den 20. April 2024 hatte TVO angegeben, dass für die Inspektion der Brennelemente mehr Zeit benötigt wird als ursprünglich geplant.
Mit der jetzt dritten ungeplanten Verschiebung der Inbetriebnahme von OL3 vom 20. April auf den 28. April 2024 setzt sich der Trend der schrittweisen Ausdehnung der Jahresrevision auf fast zwei Monate weiter fort. Wie verbindlich der neuerliche Endtermin für die Wartung des Atomkraftwerks OL3 tatsächlich ist, bleibt abzuwarten.
© IWR, 2026
Konferenz: THE BLUE BEACH - THE BLUE BEACH COMPANY Stellenangebot: Stadtwerke Ansbach GmbH sucht Referent Netzcontrolling (m/w/d) Longi treibt Solarforschung voran: Longi erreicht zwei neue Wirkungsgrad-Weltrekorde bei HIBC-Solarzelle und -Modul
Enphase Energy Aktie markiert Jahrestief: Enphase Energy in Q1 2026 mit Umsatzrückgang und Nettoverlust - Margen sinken
Energiequelle stärkt Schutz kritischer Energieinfrastruktur: Energiequelle erhält ISO 27001-Zertifizierung mit Erweiterung um ISO 27019 für Energiewirtschaft
Gutachten von DUH und WVW: Gesamtkostenvergleich untermauert Kritik an Energiepolitik von Katherina Reiche - Erneuerbare günstiger als Gaskraftwerke
Enphase stärkt Heimspeicher in Australien: Neue Erlösmodelle durch Kooperation zwischen Evergen und Enphase - Aktie legt zu
Das könnte Sie auch noch interessieren
Energiejobs für Ingenieure
Energieberufe.de - Das digitale Berufslexikon der Energiewirtschaft
Stromrechner - Anbieter wechseln und Geld sparen
15.04.2024



