Weltpremiere Flugverkehr: Schweden plant Landegebühren nach Höhe der Emissionen
Stockholm – Die schwedische Regierung plant offenbar, die Landegebühren für Flugzeuge mit dem Ausstoß an CO2-Emissionen zu verknüpfen. Schweden wäre damit möglicherweise das erste Land der Welt, das Gebühren je nach Menge an Emissionen für Flüge einführt. Die Flugzeugindustrie soll mehr Verantwortung beim Klimaschutz übernehmen, so der schwedische Umweltminister Per Bolund gegenüber der Zeitung „Dagens Nyheter“.
Das Bonus/Malus-System sieht geringere Gebühren für effiziente Flugzeuge oder solche mit Biotreibstoff vor. Betroffen wären Passagier- und Frachtflüge von und zum Flughafen Arlanda in Stockholm und Landvetter in Göteborg.
Der Einsatz von Biotreibstoffen als Alternative zu fossilem Kerosin ist technisch bereits möglich. Der US-Flugzeugbauer Boeing hat sich kürzlich erst dazu verpflichtet, bis 2030 die gesamte Boeing-Flotte auf den Betrieb mit Biotreibstoffen umstellen zu wollen. Die Fluggesellschaft British Airways will schon nächstes Jahr nachhaltigen Treibstoff einsetzen und hat dazu in ein US-Werk des Unternehmens Lanzajet investiert. Spätestens Ende 2022 soll der neue Treibstoff auf den ersten Flügen von British Airways eingesetzt werden.
© IWR, 2026
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26.03.2021



