Xpeng expandiert in Europa: Xpeng lässt E‑Fahrzeuge bei Magna in Graz montieren - Serienstart 2025 geplant
Graz (Österreich) / Aurora (Kanada) - Der chinesische Elektroautohersteller Xpeng wird künftig zwei vollelektrische Modelle in Europa montieren lassen. Wie der kanadische Automobilzulieferer Magna mitteilt, wird die Fertigung im Magna-Werk in Graz stattfinden. Die Serienproduktion der Modelle G6 und G9 ist laut Unternehmen für das dritte Quartal 2025 geplant.
Beide Fahrzeuge sind batterieelektrische SUV-Modelle. Der Xpeng G6 ist ein mittelgroßer Crossover-SUV, das mit Heck- oder Allradantrieb sowie unterschiedlichen Batteriegrößen angeboten wird. Der Xpeng G9 ist ein SUV-Modell der Oberklasse mit Fokus auf Langstreckentauglichkeit. Laut Herstellerangaben erreichen beide Modelle je nach Variante Reichweiten von bis zu 570 Kilometern (WLTP) und unterstützen Schnellladen mit hoher Leistung.
Das nun gestartete Projekt ist laut Magna die erste vollständige Fahrzeugmontage eines chinesischen Herstellers in einer europäischen Magna-Fabrik. „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Xpeng, die einen bedeutenden Meilenstein darstellt“, sagte Roland Prettner, Präsident von Magna Complete Vehicles.
Magna kooperiert seit rund zwei Jahrzehnten mit chinesischen Automobilherstellern, unter anderem in der Fahrzeugentwicklung. Seit 2018 bietet das Unternehmen auch Fertigungs- und Montageleistungen vor Ort in China an. Insgesamt wurden nach Unternehmensangaben weltweit über vier Millionen Fahrzeuge bei Magna produziert.
„Dies ist ein erster Schritt für unser Wachstum in Europa, denn wir haben ein langfristiges Engagement für diesen Markt“, sagte Brian Gu, Vizepräsident und Präsident von Xpeng.
Die Aktie von Xpeng verzeichnet am heutigen Vormittag leichte Verluste und notiert derzeit bei 17,90 Euro. Gegenüber dem Jahreswechsel steht der Aktienkurs des RENIXX-Konzerns damit bei einem Plus von etwa 54 Prozent.
© IWR, 2026
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