BayH2T-Start: Bayern fördert Wasserstoff-Tankstellen
München - Das Bundesland Bayern baut die Wasserstoffwirtschaft im Land mit einem Förderprogramm aus. Mit der bayerische Förderrichtlinie werden öffentliche wie nichtöffentliche Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge, Busse sowie Logistikfahrzeuge unterstützt. Bis 2030 stellt Bayern Fördermittel in Höhe von mindestens 50 Mio. Euro für die Wasserstoff-Infrastruktur bereit.
Im Sinne einer Baukastenförderung fördert Bayern zudem anteilig und bedarfsgerecht Elektrolyseure zur Erzeugung von grünem Wasserstoff vor Ort wie auch die Anschaffung bzw. Umrüstung von H2-Nutzfahrzeugen und Bussen sowie Logistikfahrzeugen in Kombination mit betriebsinternen Tankstellen.
Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger: "Damit schaffen wir neue Wertschöpfungsmöglichkeiten für Tankstellen-Standorte in der breiten Fläche: an kommunalen Betriebshöfen, bei Stadtwerken, für Fuhrpark- und Omnibusunternehmen“, erklärt der Staatsminister.
Die bayerische Förderung ergänzt die Bundesförderung nach dem "Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie Phase 2“, die einen Schwerpunkt auf Wasserstofftankstellen für PKW setzt. Standorte für Wasserstofftankstellen für PkW und Nutzfahrzeuge können künftig zusammen gedacht werden, teilte das bayerische Wirtschaftsministerium mit.
Das Förderprogramm bildet auch ein Fundament des Corona-Wiederaufbaus und der strukturellen Stärkung des Wirtschaftsstandortes Bayern im Rahmen einer konsequenten Energie- und Mobilitätswende und der Umstellung auf innovative und klimafreundliche Technologien.
Das Förderprogramm BayH2T wird vom Projektträger Bayern Innovativ GmbH koordiniert.
© IWR, 2026
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17.09.2020



