Portfolioausbau: Größter RWE-Batteriespeicher in den USA am Netz
Essen / Austin, USA - Der Energiekonzern RWE baut sein Portfolio an Erneuerbare Energien-Anlagen in den USA weiter aus und hat in dem Zug jetzt in Kalifornien sein erstes Batteriespeichersystem in Kalifornien ans Netz angeschlossen.
Mit 137 Megawatt (MW) ist die Batteriespeicheranlage die bislang größte des Unternehmens. Das Speichersystem hat eine Kapazität von bis zu 548 Megawattstunden (MWh) und kann seine Maximalleistung von 137 Megawatt vier Stunden lang erbringen und entsprechend ins Netz einspeisen.
Das Projekt Fifth Standard besteht neben dem Speichersystem aus einer 150 Megawatt-Photovoltaikanlage, die voraussichtlich im August fertiggestellt sein wird. Der Standort des Projektes befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Fresno in Fresno County. Die PV-Anlage wird aus rd. 370.000 Solarmodulen bestehen, die sich über eine Fläche von etwa 1.600 Hektar erstrecken. Nach der vollständigen Inbetriebnahme wird die Solaranlage rechnerisch mehr als 26.000 US-Haushalte mit grünem Strom versorgen können und das Erreichen des Netto-Null-Ziel 2045 des US-Bundesstaates unterstützen.
Die Solarmodule werden zur Steigerung des Energieertrages in Kombination mit Solartrackern aufgestellt, so dass ihre Ausrichtung dem Lauf der Sonne folgt. Solarstrom, der nicht ins Netz eingespeist werden kann, wird in dem Lithium-Ionen-Batteriespeicher gespeichert.
Gestützt auf eine Projektentwicklungspipeline mit mehr als 24 Gigawatt an Onshore-Wind-, Solar- und Batteriespeicherkapazitäten, einer der größten in den USA, will RWE den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Vereinigten Staaten weiter voranbringen.
© IWR, 2026
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