Schneller als erwartet: Goldman Sachs prognostiziert Preisrückgang bei Batterien um 40 Prozent bis 2025
New York - Die Analysten von Goldman Sachs Research gehen davon aus, dass die Batteriepreise bis 2025 drastisch sinken werden. Das könnte dazu führen, dass Elektrofahrzeuge schneller gegenüber herkömmlichen Autos konkurrenzfähiger werden.
Danach sollen die Preise für Batterien in Elektroautos bis 2025 auf 99 USD pro Kilowattstunde fallen, ein Rückgang um 40 Prozent gegenüber 2022. In der bisherigen Prognose von Goldman Sachs wurde von einem Rückgang um 33 Prozent ausgegangen.
Fast die Hälfte des Preisrückgangs ist auf sinkende Rohstoffpreise zurückzuführen. Es wird nun erwartet, dass die Preise für Batteriepacks von 2023 bis 2030 um durchschnittlich 11 Prozent pro Jahr sinken werden, schreibt Nikhil Bhandari, Co-Leiter der Asia-Pacific Natural Resources and Clean Energy Research von Goldman Sachs Research, im Bericht des Teams.
Da die Batteriepreise sinken, schätzt Goldman Sachs Research, dass der Markt für Elektrofahrzeuge auf Gesamtbetriebskostenbasis etwa Mitte dieses Jahrzehnts Kostenparität ohne Subventionen im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE) erreichen könnte.
Die Analysten gehen nunmehr davon aus, dass der Markt für Elektrofahrzeuge wegen der sinkenden Batteriepreise in eine neue Phase übergeht, die stärker von der Akzeptanz durch die Verbraucher als von der Förderung von Regierungen beeinflusst wird. Die Basisschätzung des Teams für die weltweite Verbreitung von Elektrofahrzeugen steigt von nur 2 Prozent im Jahr 2020 auf 17 Prozent im Jahr 2025 und auf 35 (2030) bzw. 63 Prozent im Jahr 2040.
© IWR, 2026
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