Verbund plant Dividenden-Boost: Verbund schlägt 400-Millionen-Euro-Sonderdividende vor - Österreichischer Staat profitiert
Wien (Österreich) - Der Vorstand des österreichischen Energiekonzerns Verbund AG will für das Geschäftsjahr 2025 eine Sonderdividende von 1,15 Euro je Aktie ausschütten. Der Vorschlag soll der ordentlichen Hauptversammlung 2026 zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
Die Auszahlung würde zusätzlich zur regulären Dividende erfolgen und umfasst insgesamt rund 400 Millionen Euro. Laut Verbund dient der Schritt einer „aktionärsorientierten Kapitalallokation“. Die Ausschüttung steht unter dem Vorbehalt der Feststellung des Jahresabschlusses 2025 und der Zustimmung der Hauptversammlung.
Da die Republik Österreich 51 Prozent der Anteile hält, würden über 200 Millionen Euro der Sonderdividende direkt an den Staat fließen. Der Vorschlag fällt in eine Phase, in der die österreichische Bundesregierung Maßnahmen zur Entlastung der Stromkunden plant. Medienberichten zufolge sollen zusätzliche Mittel aus staatlichen Beteiligungen zur Gegenfinanzierung herangezogen werden. Die Sonderdividende würde somit die finanziellen Spielräume des Staates erweitern.
Die Verbund-Aktie hat gestern um 2,2 Prozent auf 64,45 Euro zugelegt (Schlusskurs 03.12.2025, Börse Stuttgart). Im Vergleich zum Kurs zum Jahreswechsel steht die Aktie damit derzeit bei einem Minus von 7,5 Prozent.
© IWR, 2026
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