Zwei neue Solarprojekte in Nordrhein-Westfalen: RWE erfolgreich in deutscher Solarausschreibung der Bundesnetzagentur
Essen – RWE hat in der jüngsten Solarausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge für zwei Projekte in Nordrhein-Westfalen erhalten. Geplant sind ein großer Solarpark in der Manheimer Bucht im Rhein-Erft-Kreis sowie eine Erweiterung des Photovoltaikprojekts entlang der Autobahn 44n. Zusammen sollen die neuen Solarparks rechnerisch genug Strom erzeugen, um rund 11.300 Haushalte klimafreundlich zu versorgen.
Der Solarpark Manheimer Bucht wird auf einer Fläche von etwa 14,5 Hektar – das entspricht rund 20 Fußballfeldern – errichtet und mit rund 26.500 Solarmodulen ausgestattet. Nach Fertigstellung wird die Anlage über eine Leistung von 17,2 Megawatt (MW) verfügen.
Die Erweiterung des Photovoltaikprojekts entlang der Autobahn 44n zwischen Bedburg und Jüchen wird um rund 20 MW erweitert. Die zweite Ausbaustufe umfasst über 30.600 Solarmodule auf rekultiviertem Gelände des Tagebaus Garzweiler. Solarprojekte entlang von Autobahnen profitieren von schnelleren Genehmigungsverfahren und genießen in der Regel eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung.
Vorbehaltlich der Baugenehmigungen ist der Baustart der neuen Solarparks für das erste Halbjahr 2026 geplant. Die Inbetriebnahme wird für Ende 2026 erwartet.
Insgesamt betreibt RWE bereits sieben Photovoltaikanlagen im Rheinischen Revier, vier davon mit integriertem Batteriespeicher. Zuletzt begann im April 2025 der Bau einer neuen Anlage im Tagebau Hambach mit über 22.000 Solarmodulen, die in Kürze in Betrieb gehen und rund 4.500 Haushalte versorgen wird. Weitere Photovoltaikprojekte in der Region sind bereits in Planung.
© IWR, 2026
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